Sadako Sasaki war zwei Jahre alt, als die Atombombe auf Hiroshima abgeworfen wurde. Sie war zwei Kilometer von dem Ort entfernt, an dem die Bombe explodierte. Die meisten Nachbarn Sadakos starben. Sie überlebte unverletzt. Bis zur 7. Klasse war sie ein normales, glückliches Kind. 
Eines Tages aber wurde ihr so schwindlig, dass sie hinfiel. Sadakos Eltern brachten sie ins Krankenhaus, dort erfuhr sie, dass sie Leukämie hatte. Zu dieser Zeit nannte man Leukämie  die "Atombomben Krankheit". Fast alle, die daran erkrankten, starben. Deshalb war Sadako sehr ängstlich. Weinend musste sie im Krankenhaus bleiben. Dort kam ihre beste Freundin sie besuchen. Sie brachte einige Blätter Origamipapier mit und erzä̈hlte Sadako eine Legende. Der Kranich, so sagte sie, ist in Japan ein heiliger Vogel, der seit Hunderten von Jahren lebt. Und wenn eine kranke Person 1000 Papierkraniche faltet, wird sie wieder gesund werden. Sadako fing sofort an Kraniche zu falten. Bis zu ihrem Tod, wenige Monate später, hatte Sadako keine 1000 geschafft, aber sie hatte ein Ziel gehabt, das sie für die letzten Lebenswochen ihre Krankheit fast vergessen ließ. Und sie hatte viele Menschen angesteckt, ihre Familie und Freunde falteten weiter, gründeten eine Friedensorganisation und setzten Sadako ein Denkmal.
Bis heute falten Menschen Papierkraniche als Zeichen der Hoffnung und des Friedens, dem wollen wir uns anschließen.
Wem fehlt nicht manchmal die Hoffnung und Perspektive, gerade jetzt? Wie oft habe ich das Gefühl irgendwie machtlos zu sein…dabei will ich nicht zur “Querdenkerin“ werden um die Kontrolle wieder zu finden. Da setze ich mich doch lieber hin und falte Kraniche. Ich hole mal tief Luft und konzentriere mich auf diesen Moment, in dem ich an der Hoffnung festhalte, dass es besser werden wird. Und ich blicke hoffnungsvoll in die Zukunft, in der wir das Ergebnis dieser Falterei gemeinsam in der Kirche werden bewundern können, denn da wollen wir sie aufhängen.


Kranich-Aktion

 

Gottfried uns seine Freunde haben keinen Bock mehr!
Ihr auch nicht? Dann macht mit und faltet - faltet in Erwartung und Hoffnung, dass wir uns bald wiedersehen.
Denn Glück brauchen wir alle.

Wenn wir 1000 Kraniche schaffen, besagt die japanische Legende, wird sich unser Wunsch erfüllen.

Materialien inklusive Faltpapier, erhaltet Ihr an unserem Zettelständer am Eingang.

 

 

 

Viele sind schon mit viel Fleiß bei der Sache. Wir sammeln die Kraniche in einem Korb am Eingang unserer Kirche. Tausend sind es natürlich noch lange nicht, aber wir hoffen auf das Durchhaltevermögen unserer Gemeindeglieder...

Weiter so!

 

 

 Hier ist die Kranich-Faltanleitung

 

und den lustigen Gottfried Song findet Ihr hier

 

 

 

Notfallnummern


  • Gewalt gegen Frauen: Unter der kostenlosen Telefonnummer 08000 116 016 beraten und informieren die Mitarbeiter*innen des Hilfetelefons in 18 Sprachen zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen.
  • Sexueller Missbrauch: Unter der Nummer 0800 22 55 530 ist das Hilfetelefon “Sexueller Missbrauch” montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr bundesweit, kostenfrei und anonym erreichbar. Unter www.save-me-online.de ist das Online-Beratungsangebot für Jugendliche des Hilfetelefons erreichbar.
  • Schwangere in Not: Das kostenlose, barrierefreie und 24 Stunden unter der Nummer 0800 40 40 020 erreichbare Hilfetelefon “Schwangere in Not” ist eine erste Anlaufstelle für Frauen, die über qualifizierte Berater*innen Hilfe in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen finden. Es bietet auch eine fremdsprachige Beratung an.
  • Hilfe für junge Pflegende: Das Projekt “Pausentaste” unterstützt junge Pflegende mit gezielter Beratung und Information. Unter der Nummer 116 111 erreichen ratsuchende Kinder und Jugendliche die Hotline von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr. Das Beratungsangebot ist kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Im November 2019 ist zusätzlich die Beratung in Form eines Termin-Chats an den Start gegangen.
  • Nummer gegen Kummer: Die “Nummer gegen Kummer” bietet Telefonberatung für Kinder, Jugendliche und Eltern.
    Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der Rufnummer 116 111 zu erreichen – von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr.
    Das Elterntelefon richtet sich an Mütter und Väter, die sich unkompliziert und anonym konkrete Ratschläge holen möchten. In ganz Deutschland sind Beraterinnen und Berater unter der kostenlosen Rufnummer 0800 111 0550 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr erreichbar.
  • EKD-Notruf für Opfer von sexualisierter Gewalt: Die Zentrale Anlaufstelle .help ist bundesweit kostenlos und anonym erreichbar unter der Rufnummer 0800 5040 112 und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, sowie unter der Internetadresse www.anlaufstelle.help. Terminvereinbarungen für telefonische Beratungen sind möglich montags von 16.30 bis 18.00 Uhr sowie Dienstag bis Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr.

 


 

Online-Kollekte

Die ausfallenden Gottesdienste vor Ort haben auch finanzielle Konsequenzen.
 
Normalerweise werden in den Präsenzgottesdiensten zwei Kollekten erbeten. In den Bankreihen sammeln wir für die Diakonie vor Ort - sie kommt also unmittelbar den Menschen in unserer Nachbarschaft zugute.
Und am Ausgang sammeln wir für landeskirchliche Projekte.
 
50.000 bis 70.000 Euro gehen an einem gewöhnlichen Sonntag in den Gottesdiensten an Kollekten ein – Gelder, die die Projekte, für die gesammelt wird, fest eingeplant haben. Nun, da die Gottesdienste in unseren Kirchen abgesagt, bzw nur eingeschränkt möglich sind, bleiben auch die Klingelbeutel im Schrank. Mit verheerenden Folgen für die Projekte: Ihnen brechen die Finanzmittel, die sie durch die Kollekten erwarten konnten, weg.

Deswegen ist die Online-Kollekte so wichtig. Bitte überweisen Sie Ihre Spende für die örtliche Diakonie auf folgenden Konten:

Verwendungszweck: „Diakonie Bezirk Heidkamp/Gronau“ oder Diakonie Bergisch Gladbach

KSK Köln: IBAN: DE 63 3705 0299 0311 0013 58, BIC: COKSDE33XXX

VR Bank: IBAN: DE 82 3706 2600 3610 6730 14, BIC:GENODED1PAF

 

Für die landeskirchlichen Projekte kann man den digitalen Klingelbeutel nutzen. Das ist ganz einfach. In Kooperation mit der KD-Bank hat die Landeskirche jetzt die Möglichkeit geschaffen, per PayPal oder Kreditkarte zu zahlen. Nutzen Sie bitte den digitalen Klingelbeutel und unterstützen Sie dort angegebenen Projekte.
Denn die Kollekte gehört zum Glauben, sagt Präses Rekowski.
 
 
Herzlichen Dank!

Neue Pfarrerin


Liebe Heidkamper,

es sind seltsame Zeiten im Moment, eine Situation, die für alle neu ist. Für mich ist es auch noch eine sehr aufregende Zeit, denn ich darf seit dem 01. April bei Ihnen in Heidkamp und Gronau meine erste Pfarrstelle antreten, als Probedienst und somit auf zwei Jahre befristet. Ich bin gespannt wie sich die erste Zeit gestalten lässt, unter diesen widrigen Umständen. Eigentlich bin ich nämlich sehr gerne unter Menschen, was für meinen Beruf ja auch nur von Vorteil sein kann. Seit ich durch meinen eigenen Konfirmandenunterricht auf Gott gestoßen wurde und entdeckt habe wie lebensbereichernd und verändernd das ist, habe ich darauf hingearbeitet einmal genau an diesem Punkt zu sein: In einer Gemeinde, in der wir gemeinsam Gott suchen und begegnen können.

Wie sie alle bleibe ich zurzeit möglichst Zuhause. Wir wohnen in einem Mietshaus in Köln und sind aktuell sehr dankbar für unseren kleinen Garten, der meinen zwei kleinen Kindern, meinem Mann, unserem Hund und mir noch etwas Freiraum und Frischluft ermöglicht. Wir alle wünschen Ihnen eine gute und gesunde Zeit daheim und freuen uns Sie ganz bald persönlich kennenzulernen.

 

Steckbrief:

Ich bin 31 Jahre alt, wurde in Mönchengladbach geboren, wo meine Eltern und meine große Schwester wohnen. Nach dem Abitur absolvierte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem christlichen Tagungshaus in der Lüneburger Heide, wo ich meinen zukünftigen Mann kennenlernte. Gemeinsam begannen wir im Herbst 2009 unsere Studien in Marburg. Weitere Studienorte waren Berlin, Wuppertal, Bochum und Bonn. Nach dem ersten Examen im Frühjahr 2016, folgte ein Jahr Elternzeit und das Vikariat in der Evangelischen Brückenschlag-Gemeinde Köln Flittard/ Stammheim. Ich wohne in der Bruder-Klaus-Siedlung in Köln Mülheim und kann es kaum erwarten die Zeit der Kontaktsperre hinter mir zu lassen.

 

Bei Fragen und Anliegen können Sie sich bei mir melden

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon: 0151 46 27 68 27

 


 
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