Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Geschwister,

ich komme heute erneut auf das Thema Kollekte zu sprechen. Es liegt mir sehr am Herzen, weil hier Nächstenliebe konkret wird, wie Präses Manfred Rekowski in einem Video heute deutlich gemacht hat. 50.000 bis 70.000 Euro gehen an einem gewöhnlichen Sonntag in den Gottesdiensten an Kollekten ein – Gelder, die die Projekte, für die gesammelt wird, fest eingeplant haben. Nun, da die Gottesdienste in unseren Kirchen abgesagt sind, bleiben auch die Klingelbeutel im Schrank. Mit verheerenden Folgen für die Projekte: Ihnen brechen die Finanzmittel, die sie durch die Kollekten erwarten konnten, weg.

Deswegen ist die Online-Kollekte so wichtig. Mit dem digitalen Klingelbeutel ist sie ganz einfach möglich. Und sie geht zudem zu jeder Zeit. In Kooperation mit der KD-Bank haben wir jetzt auch die Möglichkeit geschaffen, per PayPal oder Kreditkarte zu zahlen. Nutzen Sie den digitalen Klingelbeutel bei Ihren Gottesdienststreamings und weisen Sie auf Ihrer Homepage auf ihn hin. Entsprechende Vorlagen finden Sie hier. Denn die Kollekte gehört zum Glauben, sagt Präses Rekowki.
 
Minister Reul bedankt sich bei der Polizeiseelsorge
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hat sich bei der Polizeiseelsorge für ihren Einsatz in der Corona-Krise bedankt. Ihm sei klar, wie viel den Kolleginnen und Kollegen derzeit abverlangt werde, heißt es in einem persönlichen Schreiben an den Leitenden Landespolizeipfarrer Dietrich Bredt-Dehnen. Wörtlich schreibt Reul: „Da ist es ist gut zu hören, dass Sie und die gesamte Polizeiseelsorge denjenigen zur Seite stehen, die ein offenes Ohr oder konkrete Hilfe in diesen Tagen und Wochen benötigen.“ Die Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorger unserer Kirche halten per Telefon, Mail und über Videokonferenzen verlässlich Kontakt zu den Polizistinnen und Polizisten. Nur in besonders kritischen Einsatzlagen sind sie gemeinsam mit den polizeilichen Kriseninterventionsteams vor Ort, um sie zu betreuen.
 
Abläufe von Kreissynodal- und Presbyteriumssitzungen
Mit der Corona-Pandemie ist die Arbeit in den Kreissynodalvorständen und den Presbyterien deutlich eingeschränkt. Das betrifft besonders die Sitzungen und die Frage, wie Entscheidungen getroffen werden können, ohne persönlich anwesend zu sein. Was alles möglich ist, zeigen die aktualisierten Hinweise zu Abläufen im Kreissynodalvorstand und im Presbyterium. Sie können hier abgerufen werden.
 
Glockenläuten zu Ostern
Die evangelischen und katholischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen rufen ihre Gemeinden auf, am Ostersonntag von 9.30 bis 9.45 Uhr die Glocken zu läuten – als öffentlich wahrnehmbarer Ausdruck der österlichen Freude über den Sieg des Lebens gerade in Zeiten der Corona-Krise. Wir laden die Presbyterien ein, diesen Aufruf in evangelischer Freiheit aufzugreifen und dabei auch im Blick zu haben, was vor Ort mit lokalen ökumenischen Initiativen verabredet werden kann.
 
Zum Schluss noch eine Anmerkung zu unserem E-Mail-Verteiler: Der Corona-Newsletter wird an alle rund 15.000 ekir.de-Mailadressen verschickt. Bei den vergangenen Rundmails sind aufgrund eines Fehlers unseres Newsletter-Dienstleisters rund 350 Mails nicht zugestellt worden. Wir bitten dafür um Entschuldigung. Dieser Fehler ist nun behoben, so dass jetzt alle Adressatinnen und Adressaten erreicht werden sollten. Alle Corona-Newsletter können Sie auch hier nachlesen.
 
In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich

Ihr

Dr. Johann Weusmann
Vizepräsident
Evangelische Kirche im Rheinland
Landeskirchenamt
 
 
Stand: 2. April 2020, 15.55 Uhr.

 

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