Andachten/Gottesdienste



Unsere sonntäglichen Gottesdienste um 10:00 Uhr finden als Präsenzgottesdienste statt. Wenn die Witterung es zulässt, werden wir den Gottesdienst im Kirchgarten feiern. Bitte denken Sie an entsprechende Kleidung.

Bei Gottesdiensten im Kirchraum bitten wir Sie, die auf den Sitzplätzen liegenden Kärtchen auszufüllen. Bei Gottesdiensten im Freien, legen wir Teilnehmerlisten zur Kontaktnachverfolgung aus.
Sängerinnen und Sänger, die während der Präsenzgottesdienste singen, haben ein negatives Corona-Testat oder sind geimpft.


 

Sadako Sasaki war zwei Jahre alt, als die Atombombe auf Hiroshima abgeworfen wurde. Sie war zwei Kilometer von dem Ort entfernt, an dem die Bombe explodierte. Die meisten Nachbarn Sadakos starben. Sie überlebte unverletzt. Bis zur 7. Klasse war sie ein normales, glückliches Kind. 
Eines Tages aber wurde ihr so schwindlig, dass sie hinfiel. Sadakos Eltern brachten sie ins Krankenhaus, dort erfuhr sie, dass sie Leukämie hatte. Zu dieser Zeit nannte man Leukämie  die "Atombomben Krankheit". Fast alle, die daran erkrankten, starben. Deshalb war Sadako sehr ängstlich. Weinend musste sie im Krankenhaus bleiben. Dort kam ihre beste Freundin sie besuchen. Sie brachte einige Blätter Origamipapier mit und erzä̈hlte Sadako eine Legende. Der Kranich, so sagte sie, ist in Japan ein heiliger Vogel, der seit Hunderten von Jahren lebt. Und wenn eine kranke Person 1000 Papierkraniche faltet, wird sie wieder gesund werden. Sadako fing sofort an Kraniche zu falten. Bis zu ihrem Tod, wenige Monate später, hatte Sadako keine 1000 geschafft, aber sie hatte ein Ziel gehabt, das sie für die letzten Lebenswochen ihre Krankheit fast vergessen ließ. Und sie hatte viele Menschen angesteckt, ihre Familie und Freunde falteten weiter, gründeten eine Friedensorganisation und setzten Sadako ein Denkmal.
Bis heute falten Menschen Papierkraniche als Zeichen der Hoffnung und des Friedens, dem wollen wir uns anschließen.
Wem fehlt nicht manchmal die Hoffnung und Perspektive, gerade jetzt? Wie oft habe ich das Gefühl irgendwie machtlos zu sein…dabei will ich nicht zur “Querdenkerin“ werden um die Kontrolle wieder zu finden. Da setze ich mich doch lieber hin und falte Kraniche. Ich hole mal tief Luft und konzentriere mich auf diesen Moment, in dem ich an der Hoffnung festhalte, dass es besser werden wird. Und ich blicke hoffnungsvoll in die Zukunft, in der wir das Ergebnis dieser Falterei gemeinsam in der Kirche werden bewundern können, denn da wollen wir sie aufhängen.


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